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Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeits-
versicherung

Warum die Absicherung der Arbeitskraft Sinn macht

In den meisten Fällen sind nicht Unfälle, sondern Krankheiten die Ursache einer Berufsunfähigkeit. Während ungefähr 40 Prozent der Haushalte auf eine Unfallversicherung vertrauen, besitzen aber nur etwa 20 Prozent eine Berufsunfähigkeitsversicherung.


Das Risiko der Berufsunfähigkeit, wird damit gewaltig unterschätzt.

Eine zuverlässigen Schutz bietet hier die Berufsunfähigkeitsversicherung, Sie sichert den Fall ab, dass man in seinem Beruf nicht mehr arbeiten kann. Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört damit zu den Invaliditätsversicherungen und kann zum Beispiel auch gut in Kombination mit einer Lebensversicherung abgeschlossen werden. Durch den Wegfall der gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente ist das Risiko, im Fall der Fälle in die Armut abzusinken, noch gewachsen. Seit der Rentenreform 2001 gibt es für alle, die nach dem 01.01.1961 geboren wurden, keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr, sondern nur noch eine Erwerbsminderungsrente. Die Höhe der Erwerbsminderungsrente bemisst sich nach der Anzahl der Stunden, die Sie noch arbeiten können. Wer zum Beispiel mehr als 6 Stunden am Tag arbeiten kann, erhält nichts.

Der beste Weg diese Versorgungslücke zu schließen ist der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Im Falle der Fälligkeit der Leistung kommt es dann zu einer vorher im Vertrag geregelten Rentenzahlung für die Versicherten. Auch der Beruf, den man ausübt, muss vorher im Vertrag genauestens festgehalten werden.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte jeder haben…

Selbst die STIFTUNG WARENTEST rät: „Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte jeder haben. Wer nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann, braucht finanzielle Mittel, um seinen Lebensstandard trotzdem aufrecht zu erhalten.“ (STIFTUNG WARENTEST – Online-Test der Versicherung + Vorsorge 05.07.2005)

Unterschiedliche Tarife für eine Berufsunfähigkeitsversicherung ergeben sich aus dem Alter, dem Beruf, den man ausübt, der Vertragsdauer und aus noch weiteren Faktoren. Wer sich gegen Berufsunfähigkeit versichern möchte, muss sich gut informieren. Vergleichen Sie also ausführlich und lasse Sie sich auf jeden Fall persönlich beraten.

Lassen Sie sich doch jetzt einfach und unverbindlich von einer/m Versicherungsexperten*in beraten. Dann können Sie selbst abschätzen, ob Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung benötigen.

Ratgeber BUV

Risiko Berufsunfähigkeit

Im Schnitt muss jeder vierte Arbeitnehmer heute aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden.
Meistens mit dramatischen finanziellen Folgen. Der gewohnte Lebensstandard lässt sich ohne Lohn- oder Gehaltszahlungen kaum aufrecht erhalten, aber auch die Altersvorsorge ist bei einer Berufsunfähigkeit gefährdet.
Ohne Gehalt wird weder gesetzlich noch privat fürs Rentenalter gespart. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist deshalb eigentlich unverzichtbar.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn ein Arzt feststellt, das Sie als Versicherte Ihren Beruf wegen Krankheit, Unfall oder nachlassender Kräfte „auf Dauer“, in der Regel ist das länger als sechs Monate, nicht mehr ausüben können. Je nach Versicherung und Tarif genügt oftmals schon eine graduelle Beeinträchtigung (25 oder 30 Prozent) die einem daran hindern den eigenen Beruf auszuüben, um zumindest eine Teilrente zu erhalten. Das Geld bekommen Sie dann solange, bis Sie wieder soweit geheilt sind und Sie Ihren Beruf wieder aufnehmen können.
Kommt es zu keiner Heilung, sollte die Versicherung bis zum Ende des vereinbarten Leistungszeitraums zahlen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung endet spätestens mit dem Erreichen des gesetzlichen Rentenalters (bitte Geburtsjahr beachten), auf Wunsch sind aber auch kürzere Laufzeiten (erreichen des 55. oder 60. Lebensjahrs).

Die Höhe der auszuzahlenden Berufsunfähigkeitsrente kann je nach Verdienst frei vereinbart werden, maximal akzeptieren die meisten Versicherungsgesellschaften das aktuelle Nettoeinkommen. Eins muss aber jedem klar sein, mit der Höhe der auszuzahlender Rente steigt auch die Höhe der fälligen Prämien. Weitere Faktoren die den Tarif beeinflussen sind Alter, Beruf und Gesundheitszustand von Ihnen.
Als Faustregel lässt sich sagen: Mindestens 60 bis 70 Prozent Ihres Nettoeinkommens sollten Sie im Fall der Fälle bekommen. Beachten Sie auch eventuelle kommende Gehaltssteigerungen z.B. durch Beförderungen, hierfür sollte Ihr Vertrag eine Nachversicherungsgarantie enthalten. Dann können Sie innerhalb bestimmter Fristen (z.B. 10 Jahre oder bis zum 45sten Geburtstag) die versicherte Rente dann garantiert aufstocken. Ohne diese Garantie sind nachträgliche Rentenerhöhungen dagegen oft problematisch bis unmöglich, da mit jedem Jahr das Berufsunfähigkeitsrisiko steigt.
Berufsunfähigkeitsversicherungen werden einzeln oder als Zusatzpolice zu Lebensversicherungen als Berufsunfähigkeitszusatzversicherung angeboten. Wer noch keinen Todesfallschutz hat, kann mit solchen Kombiprodukten oft ein paar Euro Prämie gegenüber zwei Einzelverträgen sparen.

Risikogruppen BUZ

In diese vier Risikogruppen werden Berufe in der Berufsunfähigkeitsversicherung und der Berufsunfähigkeits Zusatzversicherung (BUZ) eingeteilt.

Kunden müssen mehr Beitrag zahlen, wenn ihr Beruf als riskant gilt.

BerufsgruppeRisikoBeispiele
1GeringÄrzte, Architekten, Apotheker, Psychologen, Steuerberater
2NormalReise- und Bürokaufleute, Sekretärinnen, Techniker, Verkäufer
3ErhöhtKranken- und Altenpfleger, Gastwirte, Kranführer, Kfz-Mechaniker
4HochBetonbauer, Künstler, Krankengymnasten, Maurer, Schornsteinfeger